Weißt du, was Liebe ist?
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Jubi Story zum 100. Kapi

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Hilf mir fliegen1. Teil 'Weil du mir ihr Herz hinterlässt'


Kapitel 71

// Noch bis tief in die Nacht hatten die Zwillinge, Georg und Gustav mit Andi geredet, gefeixt und Späße gemacht. Lea lag zusammen gerollt neben Andi und schlief, Kim lehnte an Bills Brust und lauschte verträumt seinem Herzschlag. //

Bills gleichmäßiger Herzschlag, dazu die gleichmäßigen auf und ab Bewegungen wenn er atmete, beruhigten mich. Ich wusste nicht was auf mich zu kommen sollte, ein Gespräch mit dem Team. Wie David wohl drauf war, ob die anderen Manager ihm ähnelten, die ganze Ungewissheit trieb mir die Angst in den Körper und das flaue Gefühl, welches ich schon den ganzen Tag mit mir rum schleppte, wurde nur noch verstärkt.

* Schatz, stehst du auf? In einer Stunde müssen wir unten sein,* hauchte Bill und drückte mir einen kurzen Kuss auf den Mund.
* Ich will nicht.* * Schatz, das Team wartet, komm jetzt,* ich drehte mich auf die andere Seite und zog mir die Decke über den Kopf. Wenn ich einfach weiter schlafen würde, würde ich mich mit niemandem unterhalten müssen und niemand würde mir Vorwürfe machen.
* Dir macht niemand Vorwürfe.* Ich stöhnte genervt auf. Hatte ich das laut gesagt? Nach einem scheinbar endlosen Kampf gegen die Müdigkeit, schlich ich schließlich ins Bad und huschte unter die kalte Dusche. Frühstück fiel aus, dafür hatte ich zu lang geschlafen. Nachdem ich, einigermaßen fit und gestylt, hinter Bill den langen Hotelflur lang trabte, überkam mich wieder das Gefühl der Angst und der Ungewissheit. Wir liefen schweigend durch die Lobby, einen weiteren langen Flur entlang und standen schließlich vor einer großen Holztür die in den Raum führen sollte, in welchem wir uns mit dem Tokio Hotel Management aus einander setzen mussten.
* Bereit?* Bill griff meine Hand und schaute mich an, ich nickte und er drückte die Türklinke herunter.
Mit einem leisen Seufzer trat ich hinter ihm in den großen Raum und blickte in vier ernste Gesichter. Eines davon gehörte David, welcher aber im Gegensatz zu gestern ganz ruhig und… eher Professionell wirkte. Nacheinander gab ich allen vier Produzenten die Hand und ließ mir ihre Namen sagen.
David, den ich ja nun schon kannte, Dave, Pat, und Peter, wiederholte ich die Namen noch einmal in meinen Gedanken, ehe ich mich neben Bill auf die Couch fallen ließ. Die Rollos der beiden großen Fenster waren runter gezogen, zwei helle Schreibtischlampen brannten auf einer kleinen Kommode und durch das weit geöffnete Fenster und die Schlitze in den Rollos, wehte eine kühle Brise durch das kleine Zimmer.
Es war still, bis David irgendwann das Wort ergriff.

 

Kapitel 72

* Nun ja, ihr wisst worum es geht. Ich hab Bill gestern gebeten sich Gedanken darüber zu machen, wie wir den Kram aus der Welt schaffen, denn er weigert sich ja strickt meinen Vorschlag anzunehmen,* grummelte der Produzent vor sich hin und schlug erneut eine Zeitung auf, in denen die Bilder von Bill mir gedruckt waren.
* Also Bill, hast du einen Vorschlag?* Pat, der kleinste von dem Quartett legte den Kopf schief und beobachtete Bill.
* Ich, ich werde Kim nicht verleugnen, ich kann… und ich will das nicht. Ich will nicht mein Leben lang in einer Lüge leben,* Bills Stimme war ruhig und er schien genauestens zu wissen, was er als nächstes sagen würde.
* Ja, das wissen wir nun Bill, aber wie gedenkst du zu Handeln, was willst du der Presse sagen? Willst du sagen, ich hatte grade mal Lust auf einen Quicky in der Seitengasse oder was?*
* Wir hatten keinen Sex,* presste Bill zwischen den Zähnen hervor.
* Ich werde sagen, dass ich wieder vergeben bin und das wir uns einen netten Abend machen wollten, das ich meine Freundin einfach küssen wollte… und das dann auch getan habe,* fügte mein Freund hinzu während er mit zusammen gekniffenen Augen von David beobachtet wurde.
* Entweder, ihr lasst es mich so sagen… oder ich,* Bill stockte einen Moment, warf mir einen kurzen Blick zu und fuhr dann fort:* Oder ich werde den nächsten Vertrag für Universal nicht unterzeichnen, ohne mich, kein Tokio Hotel und ohne Tokio Hotel, keine Kohle,* zischte er ungewohnt leise. Mein Blick haftete auf seinen Lippen, aus denen so eben diese Worte gekommen waren. Ich war nicht fähig etwas zu sagen, war nicht fähig zu reagieren.
* Du willst uns erpressen?* David war der erste der seine Stimme wieder gefunden hatte, während Pat und Dave nur stumme Blicke wechselten.
Peter dagegen nickte nur, schien in Gedanken aber wo ganz anders zu sein. Ich wusste das er es gewesen war, der Devilish damals in einem kleinen Club bei Magdeburg entdeckt hatte und ich wusste, das selbst David vor ihm kuschte.
* Ich will euch nicht erpressen, ich will einfach nur nicht lügen müssen,* fauchte Bill, der jetzt sichtlich aufgebracht war.
* Ich halte das für keine schlechte Idee, ich denke, wenn die Fans Bill mit Freundin nicht mehr mögen, hätte das ganze eh keinen Sinn mehr, ich denke den Mädchen ist klar, das Bill irgendwann erwachsen wird. Schaut ihn euch an, er wird dieses Jahr 18 Jahre alt, was erwartet ihr? Außerdem haben wir Tom, ich denke viele der Bill Fans werden ans andere Ufer zu Tom wechseln,* die Stimme des Entdeckers war laut und schneidend. Peter sah fragend in die Runde, warf mir einen abschätzenden Blick zu und fing wieder an, langsam zu nicken. * Wir werden das ganze öffentlich machen, aber Kim bleibt nach wie vor im Hintergrund, keine Interviews und keine Fotos.* Bill lächelte mich an und warf dann einen weichen Blick zu David, der daraufhin aufstand und Bill die Hand entgegen hält.
* Abgemacht?*
* Abgemacht,* schlug Bill ein. Danach drückte er mir einen sanften Kuss auf die Lippen.

Wir verabschiedeten uns kurz von den Produzenten und machten uns dann auf den Weg zurück, zu Bills Zimmer. Ich war immer noch geschockt von dem was Bill zu David gesagt hatte. Ein beweis seiner Liebe, doch auf der anderen Seite machten mir seine Worte angst.
* Ich liebe dich Kim,* Bills Gesicht näherte sich dem meinen und wir verfielen in einen Leidenschaftlichen Kuss, so gefühlvoll, dass ich mir wünschte, dass er nie endete. Doch jedes noch so schöne Gefühl musste irgendwann zu ende gehen, und so war Tom diesmal derjenige der uns zwang, uns von einander zu lösen.
* Wie wars?* Fragte er, mehr an seinen Zwilling gewandt. Ich löste mich endgültig von Bill und lief, ohne grüß darüber nach zudenken in das Zimmer von Tom, wer weiß wie lang mein Freund und sein Bruder noch brauchen würden.
Andi und Lea saßen auf der Couch, der Fernseher lief, doch als sie mich bemerkten wandten sich beide in meine Richtung.
* Und?* Kam es gleichzeitig von den beiden blonden. * Er… er hat gesagt dass… Bill hat gesagt er unterschreibt den nächsten Vertrag bei Universal nicht, wenn er die Beziehung mit mir nicht öffentlich machen darf,* es war das erste mal seit dem Gespräch mit den Produzenten dass ich etwas sagte und so sprudelte es alles nur so aus mir heraus.
Ich erzählte ihnen wie genau alles abgelaufen war, erzählte jedes noch so kleine Detail und Lea und Andi hörten aufmerksam zu. Ich endete erst, als auch Bill und Tom wieder zurück kamen und Andi einen Blick zu warfen, den ich nicht zu deuten wusste. Lea aber schien verstanden zu haben, denn sie packte mich am Ärmel und stand auf.
* Weißt du was? Ich hab bock auf nen Kaffee kommst du mit?* Ich nickte, hatte das Gefühl die Zwillinge wollten einen momentlang ungestört mit ihrem besten Freund reden können und so lief ich hinter Lea her, die gradewegs auf die Fahrstühle zu steuerte.
* Ich denke, wenn wir uns eine halbe Stunde anderweitig beschäftigen dürften die Jungs da oben fertig sein,* sie grinste mich an, was ich augenblicklich erwiderte.
* So jetzt erzählt aber mal, wie habt ihr euch kennen gelernt, Jill hat ja schon ein bisschen erzählt, aber mit Bill hab ich ja noch nicht richtig gesprochen seit ihr zusammen seit.* Sie legte den Kopf schief und sah mich neugierig an. Ich erzählte ihr, wie Bill und ich uns kennen gelernt hatten, wie wir zusammen gekommen waren und Leas grinsen wurde immer breiter.
* Ihr seit ein mega süßes Paar, und wenn Andi seinen 18. Feiert, dann stellen wir dir auch alle anderen vor, ich bin mir sicher das wird Hammer geil, sowieso, dann bin ich endlich nicht mehr das einigste Mädchen in der Clique, ich meine, Jill ist ja auch noch da, aber, die ist… ich weiß nicht, ich find sie komisch. Und seit sie mit Gusti zusammen ist, hat sie eh nicht mehr alle Tassen im Schrank,* grummelte sie, ich hatte allerdings keine Zeit über ihre Worte nachzudenken denn der Fahrstuhl, in welchem wir ja immer noch standen, gab einen ächzenden laut von sich und blieb stehen. Ein unglaublicher ruck durchfuhr meinen Körper und riss mich zu Boden, Lea, an der ich mich fest halten wollte, riss ich mit.

Kapitel 73

Ich ahnte schlimmes und als ich dann meine Augen, die ich vor schreck geschlossen hatte, wieder öffnete und es komplett dunkel war, bestätigte sich mein Verdacht, wir waren im Aufzug stecken geblieben. Lea, die neben mir kauerte, stieß nur einen kurzen- spitzen schrei aus, ehe es dann vollkommen ruhig um uns wurde.
Ich konnte nur schemenhafte umrisse sehen, beobachtete angestrengt wie Lea neben mir, sich möglichst ordentlich hinsetzte und sich einmal über den kurzen Jeans Rock fuhr, welchen sie trug.
* Scheiße!* Entfuhr es uns dann gleichzeitig und in mir machte sich unaufhaltsam das Gefühl der Panik breit.
* Oh mein Gott, bitte nicht,* hauchte ich und krabbelte zu den vielen Knöpfen an der Wand. Jeden einzelnen Knopf drückte ich, doch es geschah nichts, rein gar nichts. Immer heftiger fuhren meine Finger über die Tasten, immer kräftiger hämmerte ich gegen den Alarmknopf, bis Lea irgendwann meine Hände festhielt und mich anguckte. Ihre Augen glänzten selbst in der Dunkelheit.
* Das bringt nichts, lass es,* nuschelte sie dann und drehte meinen Oberkörper von der Schaltfläche weg.
* Wir können um Hilfe schreien, vor Angst sterben, uns gegenseitig auffressen, weinen, schreien, nicht nur um Hilfe sondern auch einfach so, gegen die Tür hämmern oder… wir bleiben ruhig und versuchen uns die Zeit anders zu vertreiben,* murmelte sie und rückte zurück gegen die Spiegelwand, an welche sie sich anlehnte. Ich atmete tief ein und aus, 2- 3 mal wiederholte ich diesen Vorgang, dann setzte ich mich neben Lea und schloss die Augen.
* Und jetzt?*
* Weiß nicht, hast du Lust ein bisschen was aus der Vergangenheit von deinem Freund zu erfahren?* Sofort schossen meine Augenlieder in die Höhe und ich nickte Lea begeistert an.
* Okay, pass auf, einmal…* und so fing Lea an, mir Geschichten zu erzählen. Wie sie die Jungs kennen gelernt hatte, wie sie mit Andi zusammen gekommen war und, dass sie vor zwei- einhalb Jahren ihre Eltern verloren hatte. Sie erwähnte es nur einmal kurz in einem Nebensatz und trotzdem blieb mir dieses Ereignis in Erinnerung als sie eine geschätzte Stunde später nichts mehr zu erzählen wusste und um uns herum wieder diese drückende Stille herrschte.
* Das war kurz nach der Beerdigung meiner Eltern,* hatte sie gesagt und es war mir eiskalt den Rücken herunter gelaufen. Jetzt saßen wir wieder hier und schwiegen. Ich hatte erfahren wie Bills Ex Freundinnen hießen, wusste, dass er auf Andis 15 Geburtstag seinen ersten Alkohol Absturz hatte, dass Tom mit 14 Jahren mit Andis Schwester geschlafen hat und Andi die beiden erwischt hatte, wusste wie Bill manchmal in der Schule abgegangen war, hatte, ganz nebenbei erfahren das Lea ein Waisenkind war und bei Andi lebte, das Bill einmal im Proberaum die Treppe herunter gefallen war, weil er zu betrunken war… und nun, ja, jetzt kam die Frage, auf die ich regelrecht gewartet hatte, die Frage, auf die ich nicht antworten wollte.
* Und, erzähl du mal was über deine Kindheit und Vergangenheit,* forderte Lea mich auf, ich hielt den Atem an. Ich hatte schon Jill all mein Leid erzählt und ich wollte niemandem mehr zur Last fallen, ich wollte meine Vergangenheit hinter mir lassen, denn sie war vergangen, nur mehr Erinnerungen.
* Also, ich Leb mit meiner Mutter und eigentlich auch mit meinem Vater in Lüdinghausen, das liegt bei Dortmund. Aber meine Eltern lassen sich wahrscheinlich demnächst scheiden, zu viel streit und all so ein Kram. Naja, mh… ich bin früher auch echt viel feiern gegangen, immer da wo Party war, waren meine Schwester und ich auch, war halt die einzige Chance unsere Clique mal zu sehen, die waren ja alle nicht auf unserer Schule, mit den Leuten aus unserer Klasse kamen wir nie so klar irgendwie, aber naja, wozu auch? Wenn die Schule fertig ist, dann sehe ich die Leute eh nie wieder und von daher,* so erzählte ich ein bisschen über meine Familie, erzählte ein bisschen über die Jungs von der Brücke, Bennis tot ließ ich allerdings aus, denn Lea sollte nicht alles erfahren, im nachhinein hatte ich es nämlich bereut dass ich Jill, die ich ja kaum kannte, mein ganzes Leben anvertraut hatte. Vielleicht würde ich Lea irgendwann einmal davon erzählen, wenn wir uns besser kannten.

Ich sollte Recht behalten, schonbald stelle es sich als Fehler heraus, dass ich Jill so viel über mich anvertraut hatte...

 

Kapitel 74

Wir schwiegen wieder eine Zeitlang, bis ein erneuter Ruck durch den Fahrstuhl ging und Lea erneut einen spitzen schrei ausstieß. Ein Übelkeitsgefühl stieg in mir hoch, die Fahrstuhltür öffnete sich und ich rannte los, vorbei an Bill und den anderen, vorbei am Hotelpersonal, vorbei an Technikern stürzte ich in Richtung Toilette und hörte nur noch Lea, wie sie etwas zu den Jungs sagte, ehe die Tür hinter mir ins Schloss fiel und ich mich über den Klodeckel beugte, mich übergab, immer und immer wieder. Bills Sicht
* Ihr ist übel,* murmelte Lea auf meinen fragenden Blick hin, denn Kim war einfach an mir vorbei gerannt. Auf dem Absatz fuhr ich herum und starrte in die Richtung in die Kim gelaufen war, klar, zum Klo. Mit großen Schritten folgte ich ihr, bis ich irgendwann vor dem Damenklo hielt. Ich atmete noch einmal tief durch, ehe ich die Klinke runter drückte und das helle Bad betrat. Es war still und als ich durch den Gang schlich, in die Kabinen lugte, saß Kim an die Wand gelehnt auf dem Boden und beobachtete mich.
* Schatz,* hauchte ich, kniete mich neben sie und fuhr ihr durch die braunen Haare. Vorsichtig legte sie ihren Kopf an meine Brust und krallte sich mit den Fingern in meine Beine.
* Sssssssch, ist doch wieder gut,* wie ein kleines Kind, wog ich sie hin und her, bis sie sich wieder halbwegs von mir löste und mich anschaute.
* Ich liebe dich,* murmelte sie dann und drückte mir einen kurzen Kuss auf den Mund.
* Oh Gott, es war so furchtbar, so dunkel und so stickig, ich hab echt gedacht ich sterbe oder so,* erzählte sie dann, während wir, diesmal über die Treppe, zurück zu unserem Zimmer liefen.
* Ja Stromausfall, aber die haben sofort nen Techniker kommen lassen, David hat da unten ein bisschen Druck gemacht, damit ihr da schnellst möglich wieder rauskommt.* Kim blieb stehen und starrte mich an.

 

Kims Sicht
David? Nach allem was ich dem Manager an den Kopf geschmissen hatte machte er druck, damit es mir möglichst schnell wieder gut ging? Wie Verantwortungsbewusst. Ich musste schmunzeln. Bill griff behutsam meine Hand und führte mich ins Bad.
* Du machst dich jetzt fertig und dann, dann machen wir zwei uns nen gemütlichen Abend,* wies er mir an und schlug die Tür dann hinter sich zu. Schnell hüpfte ich unter die Dusche, zog mir meinen, viel zu großen, Jogginganzug an, putzte mir die Zähne und betrachtete mich einen Moment lang im Spiegel. Veränderung, ja, das traf wohl am besten zu. Ich fuhr mir einmal kurz durch die Haare, ehe ich dann ins Schlafzimmer schlurfte, in welchem Bill grade vor dem Spiegel stand.
Als er mich sah, drehte er sich um und kam auf mich zu, legte seine Lippen ganz sanft auf die meinen um kurze Zeit später, mit meinem Einverständnis, seine Zunge über die meine gleiten zulassen.

Kapitel 75

Ich kuschelte mich noch ein Stückchen enger an Bill, meinen Blick starr vor entsetzen auf den Bildschirm gerichtet. Im Fernsehen lief ‘Das schweigen der Lämmer’ und in jeder zweiten Szene zuckte ich vor schreck so heftig zusammen, dass die Matratze unter mir zu beben schien.
Bills Hand lag auf meiner Hüfte und hatte sich in mühevoller Kleinarbeit unter mein T-Shirt vorgearbeitet, wo sie jetzt lag und meine nackte Haut streichelte, dabei eine brennende Spur hinterlassend. Während im Film immer mehr blut floss und immer mehr Köpfe rollten, stieg in mir ein überwältigendes Müdigkeitsgefühl auf, sodass ich mich kurzerhand vom Fernseher weg drehte, mich an Bills Brust kuschelte und die Augen schloss.
* Schlaf schön, kleiner Stern,* hörte ich Bill raunen und schon war ich im Land der Träume versunken.

* Andi, lass sie schlafen jetzt, so was macht man nicht,* und ‘watsch’ legte sich etwas nassen auf mein Gesicht.
Kerzengrade im Bett sitzend und Hellwach, griff ich nach dem nassen Handtuch in meinem Gesicht. Achtlos warf ich es auf den Boden und richtete meinen Blick auf Andi, der im Schneidersitz vor dem Bett saß und lachte, ja, er lachte, so laut dass es schon fast weh tat und so feste, dass im kleine Tränchen über die Wangen liefen. Genervt ließ ich die Schultern hängen. 3 Tage waren vergangen seit Bill und ich mit dem Management geredet hatten, 3 Tage in denen Lea und ich, Tag für Tag nur noch die Treppen genutzt hatten um in die Lobby zu gelangen. Bill und die Jungs waren jetzt durchgehend im stress, Promotion für das Album, sodass ich Bill seit diesen 3 Tagen nicht mehr gesehen hatte, obwohl wir im selben Zimmer schliefen. Er ging so früh, kam so spät wieder, dass ich immer schlief wenn er da war.
* Ey?* Lea riss mich schmerzvoll aus meinen Gedanken, fuchtelte mir wild vor dem klatschnasse Gesicht herum und zog dabei immer wieder die rechte Augenbraue hoch.
* Nass bist du ja jetzt, hast du bock schwimmen zu gehen?* Ich nickte begeistert und Lea lachte.
* Dann pack deinen Kram ein, wir fahren in einer Stunde,* lachte sie, umarmte mich flüchtig und zog Andi hinter sich her aus dem Zimmer. Aus Bills Zimmer… dem Zimmer meines Freundes, der nicht da war. Eine Situation, an die ich mich gewöhnen sollte. Hektisch warf ich meinen Bikini, 2 große Handtücher, Shampoo und meine Bürste in meine Tasche, griff in den Kleiderschrank, fischte die erst besten Klamotten raus und verschwand im Bad. Duschen wollte ich nicht, konnte ich ja dann im Schwimmbad und so stand ich eine Stunde später in der Lobby, meine Tasche in der linken-, Lea an der rechten Hand, und wartete auf Andi, der mit seiner Tasche kämpfte und seinen Autoschlüssel suchte.
* Verdammt wo ist denn-* er brach ab und hielt den Schlüssel Siegessicher in die Luft. Lea verdrehte nur die Augen und lachte, während wir Andi zu seinem kleinen roten Opel folgten.

Kapitel 76

* Ich geh lieber noch nicht ins Wa-;* wollte Lea ansetzen, doch Andi umfasste ihre Hüfte und warf sie im hohen Bogen in das große Becken. Lea tauchte kurz unter und danach ruckartig wieder auf, prustete und fing leise an zu fluchen.
* Gehst du freiwillig oder muss ich dir auch zu deinem Glück verhelfen?* lachte Andi und ehe er einen Schritt auf mich zu machen konnte hüpfte ich hinter Lea her.
Das Wasser war angenehm warm und Lea, Andi und ich hetzten nur so durch das Becken, bespritzten uns gegenseitig und versuchten uns zu döppen. Das alles ließ mich meine Sehnsucht zu Bill einen kurzen Moment vergessen.
* Und looooos,* kreischte Lea neben mir und riss mich so aus meinen Gedanken. Ich warf einen panischen Blick zu Andi, der auf mich zu gehechtet kam und ehe ich kreischen- oder anderweitig reagieren konnte-, spürte ich auch schon einen leichten Druck auf meinen Schultern, spürte wie mir die Beine weggerissen wurden und ich unter ging.
* Boah ihr-,* ich kicherte und warf meine kurzen Haare in den Nacken.
* Ich hab Hunger,* kicherte ich und stieg die Treppe hinauf, gefolgt von den anderen beiden. An unseren Liegen griff ich mir mein Handtuch und mein Portemonnaie.
*Bringst du mir ne Pommes mit?* * Mir auch,* kam es von Lea und Andi, die sich grinsend aneinander gekuschelt hatten.
* Geld kriegst du danach wieder,* fügte Lea noch auf meinen auffordernden Blick hinzu und ich nickte nur geschlagen.
* Alles klar, 2 Pommes für die Blondinen unter uns,* nuschelte ich und tapste über die nassen Fließen in Richtung kleiner Kiosk. Das Schwimmbad war groß, ein Erlebnissbad, man hörte kleine Kinder jubeln, Eltern Gelächter und das rauschen des Wassers. Ich schlenderte durch das Halbe Gebäude, bis ich irgendwann an dem kleinen Kiosk, an dem man Essen, Trinken, Zeitschriften und allerlei kaufen konnte.
*Oh und guck mal, wie süß er lächelt, aber da sieht er auch süß aus, boah ey und wenn ich die Schlampe das nächste mal sehe, dreh ich ihr den Hals um diese billige Nutte macht alles kaputt,* hörte ich eine piepsige Stimme zu meiner rechten. Ich runzelte die Stirn, mich ging das Gespräch ja nichts an, und stellte mich an die Kasse, die wie ausgestorben war. Aus den Augenwinkeln sah ich wie zwei aufgetakelte Mädchen sich neben mir an die Kasse stellten, leise tuschelnd.
Ich spürte immer wieder ihre Blicke auf meinem Körper, was mir sofort ein komisches Gefühl gab. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll und drehte mich mit Schwung um, ließ meinen Blick über die Mädchen gleiten und bereute sofort, dass ich den Kopf gehoben hatte…
Der kalte Blick meines Gegenübers tat weh… doch, dass es noch schlimmer werden würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

// Die beiden Mädchen starren sich einen kurzen Moment in die Augen, Kims Gesichtzüge entweichen und ihr Gehirn scheint Fieberhaft zu arbeiten. Das Mädchen, welches da Gesprochen hatte, kannte sie, das Mädchen, welches sich im Schatten der regale verbarg. //

Kapitel 77

Bilder schossen mir durch den Kopf, ich lief hinter Jill her, das große Mädchen baute sich vor uns auf, Jill zog mich unbeirrt ins Hotel, schien das Mädchen nicht zu beachten, doch mir, war sie noch lange im Gedächtnis geblieben. Das Mädchen, welches vor dem Hotel gestanden hatte.
Mein zweiter Blick blieb dann an der Zeitung hängen, die dieses Mädchen in der Hand hatte.
* Oh, oh,* hauchte ich, als ich Bill und mich auf dem Titelblatt prangen sah. * Scheiße,* entfuhr es mir zusätzlich und ich schaute dem Mädchen in die Augen, welche gefährlich aufblitzten.
Im Hintergrund stand ein zweites Mädchen, im Schatten, nicht erkennbar. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, kam die erste näher, ließ die Zeitung achtlos auf den Boden fallen und ehe ich reagieren konnte, landete ihre gefallene Faust in meiner Magengrube und ließ mich aufkeuchen, zu Boden sinkend. Der zweite Schlag traf meine Wange und stieß mein Gesicht zur Seite.
Angst, Panik machte sich in meinem Körper breit als ein Knie meinen Oberkörper traf. Ich schloss die Augen und ließ die Schmerzen über mich ergehen, versuchte jedes Gefühl einfach ab zuschalten, doch die Schläge und Tritte schienen kein Ende zu nehmen. In mir spielten sich verschiedene Szenen ab, ich sah Mira, sah wie sie zu Boden ging, sah die Mädchen aus dem Mädchenklo… ‘Tritt’ ich schrie auf, ein unglaublicher Schmerz durchfuhr mein Gesicht, gefolgt von einem leisen Knacken.
Es schienen Stunden zu vergehen, stunden in denen die Mädchen auf mich ein prügelten, niemand schien mir zu helfen, niemand schien zu sehen, was sich in dem kleinen Kiosk abspielte. Einen kurzen Moment schien es vorbei, ich öffnete unter leisem stöhnen die Augen und was ich sah, ließ mich die Luft anhalten….
Das Mädchen, welches ich vom Hotel kannte, stand über mir, sprach mit dem Mädchen im Hintergrund, ich erkannte sie, kannte beide, sah ein letztes mal grüne Augen aufleuchten, ehe es schwarz um mich herum wurde.

Bills Sicht

Gedankenverloren starrte ich auf die Verregnete Straße. Die Jungs alberten rum, ich hatte keine Lust, meine Gedanken galten Kim, die ich jetzt schon seit 3 Tagen nicht mehr richtig gesehen hatte. Letzte Nacht hatte ich neben ihr gesessen und ihr beim Schlafen zu gesehen, hatte ihre Hand gehalten, ehr unbewusst. Sie war wunderschön wenn sie schlief…
* Man BILL, willst du mal ran gehen?* Ich schreckte hoch und spürte erst nach einigen Sekunden das Vibrieren an meinem Oberschenkel. Mein Handy, sofort drückte ich auf den grünen Hörer, in der Hoffnung Kim würde sich melden. Wir telefonierten jede freie Minute die wir zur Verfügung hatten, doch es war nicht Kim die sich meldete sondern Lea… aufgelöst, mit verweinter Stimme....

 

Kapitel 78

Sie stotterte, ich verstand ihre Worte, doch nahm sie nicht wahr, reichte das Handy wortlos an Tom weiter, der einen Momentland Lea zuhörte, das Handy dann zuklappte und mich anstarrte.
* HALT AN DAVID,* schrie er dann, schnallte sich ab und kam zu mir auf den Rücksitz.
* Fahr uns nach München ins Städtische Krankenhaus, schnell,* seine Stimme war Monoton, ohne Gefühle.
Einen Momentland starrte ich ihn einfach an, rang mit der Fassung, als er dann jedoch seine Hand auf die meine legte, brach es aus mir heraus.
Ich begann zu weinen. Wieso taten Menschen so etwas? Sie war ein Mensch, wie jeder andere auch, ich liebte sie und jemand, der so handelte, war doch kein Fan.Man hatte direkt in ihrer nähe eine Zeitung gefunden, in der wir auf dem Titel standen, man konnte davon aus gehen das Fans, ja, Fans, so handelten.
Genau das, sprach ich dann auch aus. Georg und Gustav waren still geworden und beobachteten Tom und mich, wie ich zusammen gekauert an Tom lehnte und weinte.
Ich hatte doch nicht so sehr um diese Beziehung gekämpft um jetzt alles so enden zu lassen. Kim hatte so viel erlebt, so vieles, was sie niemals hätte durchmachen dürfen und jetzt grade, war alles so gut gewesen.
Sie hatte sich so gut mit Jill verstanden, hatte so viel spaß mit Andi und Lea, ja vor allem mit ihr schien sie sich wohl zu fühlen.
Innerlich brannte es, alles tat mir weh und ich bekam Angst, wusste nicht was mich im Krankenhaus erwarten würde. Zum glück waren wir noch im Umkreis von München, hatten es somit nicht so weit und als der Wagen anhielt, hastete ich aus dem Wagen, wartete nicht auf Saki oder die anderen, sondern lief im Eiltempo in die Einganshalle, Lea kam mir entgegen und klammerte sich schluchzend an mich.
* Wo- ist- sie?* Fragte ich abgehackt und drehte mich zu Andi, der auf uns zu geeilt kam, Lea war nicht in der Lage zu sprechen.
So leid es mir tat, ich schob sie ein stück bei Seite, weiter zu Tom, der sie in den Arm nahm, dann lief ich Andi hinterher, der mir bedeutet hatte, ihm zu folgen. Wir liefen zwei Gänge entlang, vorbei an Chefärzten, und Krankenschwestern, bis hin zu einem großen Fenster, durch welches man in einen weißen Raum sehen konnte.
In dem weißen Bett, in weiße decken eingehüllt lag Kim, an Schläuche angeschlossen.
Ihr Oberkörper war ein stück frei vom Stoff, auf ihrem Brustkorb klebten Stecker, Herzmessgeräte, vermutete ich.
Langsam wanderte meine Hand an die Scheibe, ich presste mein Gesicht an das kühle Glas und beobachtete Kim.
Sie regte sich nicht.
* Was… was ist mit ihr?* Ich schaute Andi an, der nervös seine Finger Knetete.
* Die Ärzte wollen es uns nicht sagen, Kims Mutter ist auf dem Weg hier her, vorher bekommen wir keine Auskunft… alles was ich weiß ist…-* er stockte kurz, stand auf und drückte mich auf den nächsten Stuhl, dann kniete er sich vor mich, schaute mich besorgt an… und sprach leise weiter…

Kapitel 79

 

* Alles was ich weiß ist, das Kim ins Koma geprügelt wurde!* In meinem Kopf legte sich ein Schalter um, ich verkrampfte und fing an unter Anspannung zu zittern.
* Bill, sie schafft das, Bill ey,* Andi setzte sich neben mich und beobachtete mich, doch ich konnte nicht anders und so entfuhr mir ein spitzer Schrei, so laut, dass er durchs ganze Krankenhaus gehallt sein musste. Danach, unglaublich erleichtert, ließ ich den Kopf in meine Hände fallen und weinte, stumm.

Leas Sicht

Bill hatte aufgehört zu weinen, nur ab und zu kullerte ihm eine Träne über die Wange, Tom und Andi saßen jeweils link und rechts neben ihm, starrten Löcher in die Luft, Georg und Gustav versorgten uns mit Kaffee aus der Cafeteria und ich, ich saß neben Kims Mutter die ich eben kennen lernen durfte, die schwer atmete und manchmal, grundlos zusammen zuckte und sich panisch umschaute.
Wahrscheinlich der Schock, sagten die Ärzte.
Mein Blick heftete an der weißen Wand und alles was ich hörte war das Ticken der großen, weißen Uhr. Mittlerweile war es kurz nach 21 Uhr, weiterhin gab es keine Neuigkeiten von Kim. Ihre Mutter saß die meiste Zeit an ihrem Bett, bis jetzt war es uns untersagt worden Kim zu sehen, nicht einmal Bill hatte an ihr Bett gedurft.
Ich hatte die Augen geschlossen, lehnte an der Wand und dachte nach. Wer war dass gewesen? Wer war so… so unendlich grauenvoll und tat so etwas, wieso gab es Menschen, die andere Menschen so zurichteten nur aus dem einfachen Grund Liebe? Ich schüttelte mich innerlich, ein kalten Schauer jagte mir über den Rücken. Wer konnte so etwas gemacht haben?
* Lea?* Ich drehte den Kopf und öffnete die Augen, Bill saß neben mir. Er atmete tief ein und fing an zu singen.
*Look into the eyes of fear
To see the one pain Of this soul my dear
The shadows over my head
That there is nothing now
And will be nothing in the end Oh nothing in the end
Oh I'm on my knees I'm begging please
Is there a place for the end? Kill me now Kill me now
Is there a place for the end? I'm on my knees I'm begging please
Why? why? tell me why?...
Please Lord I pray Don't let me be alone
I know you're here And I'm not on my own
Though I lose sight
Through all these tears
Just help me through All my fears
And all the memories
All the memories
Is there a place for the end? Kill me now Kill me now
Is there a place for the end? I'm on my knees I'm begging please
Sometimes I fall
Sometimes I fall
Sometimes I forget it all Sometimes... Kill me now,* Ich hatte mit eingestimmt, in dieses Lied, das Lied, was auch mir schon in einer schweren Situation geholfen hatte. Als ich meine Eltern verloren hatte. Jetzt sollte es Bill helfen.

Kims Mutter war aufgestanden und aufgestanden und steuerte auf einen Chefarzt zu. Sie redete kurz auf ihn ein, zeigte dabei immer wieder in unsere Richtung, nickte und kam zurück. Vor Bill, der sein Gesicht hinter seinen Händen verbarg, ging sie auf die Knie...

 

Kapitel 80

Bills Sicht
Ich spürte zwei warme Hände auf meinen Knien und hob den Kopf. Kims Mutter kniete vor mir und lächelte mich gequält an. * Geh zu ihr Bill, ich weiß dass sie das gewollt hätte,* hauchte sie. Nach einigen Sekunden, in denen ich den Satz realisieren musste, drückte ich kurz ihre Hand und stand dann auf, gefasst auf alles. Ich zupfte mein T-shirt zurecht und drückte die weiße Tür Klinke hinunter, als ich eingetreten war und das klacken des Schlosses hörte, richtete ich meinen Blick zu Kim. Wie ein Engel, ein schlafender Engel. Ihre weiche Haut war ganz blass, ihre Lippen rau, ich küsste sie kurz und fuhr ihr mit der Hand durch die Haare.
* Kim, tu mir das nicht an, bitte nicht. Es ist alles noch so frisch, so früh und… trotzdem weiß ich dass ich dich Liebe,* flüsterte ich und begann bitterlich zu weinen.

Toms Sicht
Es brach mir das Herz Bill so zu sehen. Jetzt saß er an Kims Bett, soweit ich das erkennen konnte weinte er. Verständlich. Wir alle schwiegen, nur der laute Atem von Lea war zu hören, die immer noch gegen erneute tränen anzukämpfen schien.
* Dabei kenn ich die kaum,* lachte sie während erneute Tränen über ihre Wangen liefen.
* Wer auch immer das war, wird dafür büßen,* nuschelte ich und es wurde still. Unheimlich still. Kims Mutter war mit einem Arzt verschwunden, Lea schlief, angelehnt an Andis Schulter, Georg und Gustav mümmelten sich auf den Stühlen herum und ich saß schweigen auf dem Boden und starrte zu dem Fenster in der Gegenüberliegenden Wand, in dem ich Bill beobachten konnte, wie er mit Kim sprach. Ob ihm bewusst war das Kim ihn nicht hören konnte?








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