Weißt du, was Liebe ist?
HomeGuestbookArchiveAboAboutContactCopyrightLinksHost
Wichtig!PrologCharaktere1.-10. Kapitel11.-20. Kapitel21.-30 Kapitel31.-40. Kapitel41.-50. Kapitel51.- 60. Kapitel61.-70. Kapitel71.-80. Kapitel81.-90. Kapitel91.-99. Kapitel
100. Kapitel101.-110. Kapitel111.-120. Kapitel121.-130. Kapitel131.-132. Kapitel133.-134. Kapitel135.-136. Kapitel137.-138. Kapitel139.-140. Kapitel141.-142. Kapitel143.-144. Kapitel145.-146. Kapitel147.-148. Kapitel149.-150. Kapitel151.-152. Kapitel153.-154. Kapitel155.-156. Kapitel157. Kapitel

Jubiläum
Jubi Story zum 100. Kapi

Other Storys
Hilf mir fliegen1. Teil 'Weil du mir ihr Herz hinterlässt'


Kapitel 135

* Da,* Tom nickte mit dem Kopf in die Richtung, aus der dass Geräusch kam, nickte in die Richtung, in welcher der mir unbekannte- aber dennoch sympathische Junge saß.
* Ne!* Stieß Bill ungläubig aus.
* Hab ich dir gesagt der ist nicht ganz koscha? Dass ist bestimmt n Paparazzi oder so was,* fauchte er und war drauf und dran sich zu erheben, als David, ihn unsanft zurück hielt.
* Wenn du jetzt ausflippst, dann gibt dass nur ärger, ignorier ihn und versuch nichts zu machen, was ihm eine Schlagzeile bringen könnte. Früher oder später wird dem die Lust vergehen.*
Bill seufzte und in mir stieg ein Gefühl der Schuld auf. Wie naiv war ich gewesen, zu glauben der Junge wolle einfach nur höflich sein, nachdem er mich ganz aus versehen fast die Treppe runter geworfen hätte.
Ich fühlte mich dumm und kindlich.
* Kleiner Stern? Du bist nicht schuld, solche Leute, dass sind ganz hinterhältige Assis, die haben ausgefeilte Strategien wie sie die Stars dazu bringen in ihre nähe zu kommen.* Bills versuch, mir das Schuldgefühl zu nehmen, welches mir wohl deutlich anzusehen war, war fehlgeschlagen denn ich starrte trotzdem ein wenig missmutig aus dem Fenster.
* Der hat noch nicht mal einen Französischen Akzent, ich meine, ich kann ja nicht ahnen dass der mich nur benutzt, da benutzt der mich einfach als … ja als was denn? Schlimm genug dass ich drauf reinfalle, ich bin so dumm und so naiv, oh Gott ey,* ich schlug mir die Hand vor die Stirn.
* Ach man, süße, dass stimmt nicht, klar, er hat dich benutzt, aber auf so ein fieses Arschloch wäre ich bestimmt auch rein gefallen wenn ich keine Erfahrungen mit so was hätte.*
Bill schlang seinen Arm um mich und pustete mir spielerisch ins Ohr.
* Du sau,* kicherte ich und eine kleine Rangelei begann, die dann, so schnell wie sie begonnen hatte auch wieder endete, als sich nämlich hinter uns eine Stimme erhob.
* Hab ich euch nicht grade gesagt ihr sollt euch gefälligst benehmen?*
Augenblicklich ließ Bill von mir ab und ich wischte mir eine Lachträne aus den Augen, denn, wie hätte es auch anders sein können war die kleine Rangelei in eine üble Kitzel Attacke Seiten Bills ausgeartet.
Aber jetzt saß mein Freund neben mir, die Hände im Schoß gefaltet und starrte reumütig aus den Augenwinkeln zu David, der sich hinter uns in seinem Sitz aufgebäumt hatte und wütend den Kopf schüttelte.
* Sorry,* murmelte ich nur in seine Richtung und lehnte mich in meinem Sitz zurück.
Wir flogen schon eine ganze Weile und mich packte die Müdigkeit. Gähnend streckte ich mich in meinem Sitz und Bill lächelte mich verschmitzt an, als ich erneut einen Blitz wahrnahm und das leise klacken eines Fotoapparates hörte.
* Boah was?* Tom der neben David hinter uns saß lachte laut auf.
* Was ein dreister Assi,* flüsterte er, so dass nur wir es hören konnten.
* Mhmh,* stimmte Bill nur grummelig zu und drehte den Kopf demonstrativ zur Seite, so dass der Junge, der uns jetzt schon seit einiger Zeit ablichtete, seinen Hinterkopf zu Gesicht bekam.
Müde schloss ich meine Augen, nachdem ich einen letzten Blick in Bills Gesicht geworfen hatte.
Es schienen keine drei Sekunden zu vergehen bis ich ins Land der Träume versank, es schienen aber auch- meinem Gefühl nach schließen- keine 3 Sekunden gewesen zu sein, in denen ich schlief, denn als ich wieder aufwachte, war ich noch immer so müde wie vorher.

 

Kapitel 136

* Komm Schatz, wir sind gelandet,* kaum hatte Bill registriert dass ich wach war, zog er mich aus meiner bequemen Position und zog mich hoch, direkt weiter in seine Arme, in welche ich mit noch fast geschlossenen Augen sank.
* Mh,* grummelte ich, schlang meine Arme um seinen Nacken und drückte meine Kopf in seine Halsgrube.
* Weißt du was kleiner Stern?*
* Mh?*
* Du bist toll!* Ich runzelte die Stirn und legte den Kopf, jetzt mit geöffneten Augen, schief. Bills Worte wiederholend dachte ich über ihren Sinn nach, kam jedoch zu keinem Ergebnis.
* Ich wollte dir dass nur noch mal sagen, bevor… naja, bevor wir da jetzt rausgehen. Ich liebe dich!* Bill drückte mir einen Kuss in die Haare und löste meine Finger aus seinem Nacken um sich umzudrehen und- nach einem letzten lächeln- das Flugzeug zu verlassen.
Zwischen Tom und Bill tapste ich über den riesigen Flughafen, meinen - mehr oder weniger- wachen Blick steht’s aufmerksam.
* So, auf geht’s.* David forderte Bill dazu auf meine Hand los zu lassen, doch meinem Freund gefiel dass alles ganz und gar nicht und so drückte er nur immer stärker mein handgelenk.
* Ich bin da,* flüsterte er ehe Saki und Tobi die Tür öffneten und ich, zusammen mit den Jungs, ins Getümmel stürzte.
Nach allgemeinem Gekreische erstarb die Menge bei einem Blick auf mich.
Langsam und zögerlich begaben sich die Jungs an die Absperrungen und begannen ein Autogramm nach dem anderen zu schreiben.
* Oui, Bill’e ist sie deine Froindinne?* Und früher oder später musste sie ja kommen, diese Frage.
Einen Fuß schon in den Van gestellt, hielt ich jetzt inne und drehte mich um.
Bill schwieg, sein Blick schien zu Boden gerichtet und er kratzte sich nachdenklich mit der freien Hand am Kopf, in der anderen hielt er noch immer den Edding.
Dann blickte er hoch und ich sah, wie er eine Augenbraue hochzog und leicht nickte.
* Ja.* Für mich nicht mehr richtig hörbar formten Bills Lippen dieses Wort, ein leises-, entschuldigendes Lächeln umspielte seine Lippen.
Es schien toten still, ein Moment in dem man eine Stecknadel hätte fallen hören müssen, dann ein leises:* igitt,* welches aus der Masse zu entnehmen war und die Jungs schrieben weiter, als wäre diese Frage nie gefallen. Nur Bills Blick war nicht mehr entschuldigend, ehr wehleidig und… ja, vielleicht ein wenig traurig.
Ich stieg endgültig in den Bus und ließ mich auf die Rückbank fallen, Bills Gesichtsausdruck vor Augen, die Hände im Schoß gefaltet und den Blick leer aus dem Fenster gerichtet.
.








Gratis bloggen bei
myblog.de