Weißt du, was Liebe ist?
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Kapitel 139

Am Hotel angekommen blieb ich im Van, bis wir das Hintertor passiert hatten und ich ungesehen in die Lobby schlüpfen konnte.
An der Rezeption wartete ich dann auf die Jungs, die nicht lange auf sich warten ließen.
Wieder ein neues Hotel, dachte ich während Bill auf gebrochenem Französisch mit der Rezeptionistin sprach.
David, dicht hinter ihm unterstützte ihn mit seinem- etwas besseren Französisch und Georg und Gustav lachten, nur Tom starrte nach draußen. Mit verträumten Blicken.
* Hey,* er zuckte zusammen als ich ihn so an sprach.
* Hey,* leise erwiderte er den Gruß und zuckte dabei mit der Augenbraue.
* Denkst du an Dani?* Toms Wangen färbten sich zart Rosa, er lächelte gequält und nickte dann.
* Kann ich verstehen… du scheinst es ja schon irgendwie richtig ernst zu meinen.* Und damit beließen wir es dabei, Tom lächelte weiterhin gegen die Glasscheibe und ich beobachtete meinen Freund, der dass Wort mittlerweile Hilflos an David weiter gegeben hatte.
Als er meinen Blick bemerkte lächelte er.
Ich lächelte kurz zurück und wandte mich dann zum gehen, als Tom mich am Handgelenk griff und zurück hielt.
* Tust du mir einen gefallen?*
* Komm drauf an,* erwiderte ich überrumpelt und mich fragend, was der Bruder meines Freundes von mir wollte.
* Nimm mich mal in Arm.* Verwirrt zog ich beide Augenbrauen in die Höhe und musterte Toms Wehleidigen Blick.
Ich tat wie geheißen und ließ mich von Tom in seine Arme ziehen.
* Hey, dass wird schon,* murmelte ich aufmunternd und reckte das Kinn um über Toms Schulter sehen zu können. Behutsam strich ich ihm über den Rücken.
* Ich find es schön dass du nicht so bist, so, wie in der Öffentlichkeit,* druckste ich herum, woraufhin Toms Druck ein wenig nachließ und wir uns ansehen konnten.
* Hast du echt mal geglaubt ich wäre so?* Beschämt blickte ich auf den Boden und nickte zaghaft.
* Oh ha, na, da sieht man wenigstens was ich für ein guter Schauspieler bin,* lachte er und löste sich jetzt endgültig wieder von mir.
Immer noch etwas überrumpelt lächelte ich ihn an und drehte mich dann endgültig um, um mit meinem Blick nach Bill zu suchen, der an der Theke lehnte und seinen Bruder mit einem undefinierbaren Blick fixiert hatte. Tom erwiderte den Blick und man hatte mal wieder das Gefühl, die Zwillinge konnten an Hand der Blicke feststellen, was der andere dachte.
Bills Blick wanderte zu mir…


Kapitel 140

* Was habt ihr geredet?* Fragte er, so beiläufig wie möglich, als ich an ihn heran getreten war.
* Ach, nur wegen Dani,* murmelte ich, Bills Eifersucht belächelnd. Dieser jedoch überspielte seine Eifersucht mit einem kurzen Husten und fuhr dann fort als hätte dieser Moment -eben, gar nicht existiert, was mich ein wenig irritierte.
* Naja, wir haben jetzt ‘ne knappe halbe Stunde um uns eben fertig zu machen und dann fahren wir zu einer Französischen Fernsehshow. Danach haben wir 3 Interviews mit 2 Französischen- und einem Deutschen Reporter, danach gibt es Abendessen und danach zu einer Gala, also müssen wir uns schick machen.*
* Was heißt wir… und was für eine Gala?* Ich war stehen geblieben. Bill sprach von ‘uns’, wobei ich ihm ja wohl klar und deutlich gesagt hatte, dass ich nicht mit ihm in die Öffentlichkeit wollte.
* Naja, ich dachte… vielleicht… dass du… also, ich hab dir einen Platz an unserem Tisch mit reservieren lassen. Weil naja, ich würd dich gern dabei haben, weil… naja ohne dich ist es da eh voll langweilig und du, du kannst ja nicht die ganze Zeit hier im Hotel sitzen,* grummelte mein Freund und setzte seinen - schon so gut geübten- Hundeblick auf.
* Bill ich hab dir doch gesagt ich will nicht-,* *Das ist doch was völlig anderes, guck mal, dass ist wie, wie wenn wir im Kino wären. Wir gucken uns da etwas an und werden ein bisschen beobachtet. Das ist wirklich nur ne Gala auf die wir eingeladen wurden und die ich mir gern ansehen würde. Du musst nichts sagen und auch nichts machen, nur sitzen und zu sehen, naja, du tust zumindest so als würdest du zu sehen,* runzelte mein Freund die Stirn und trotz der angespannten Situation musste ich schmunzeln.
Was blieb mir anderes übrig? Wenn er mir schon einen Platz reserviert hatte?
* Aber Bill eins sag ich dir, wenn du mich noch mal irgendwohin mit schleppst obwohl ich dir vorher gesagt hab dass ich nicht will, dann kannst du das sausen lassen, dann fahr ich nach Hause.* Obwohl ich letzteres vielleicht nicht ganz ernst meinte, verdeutlichte sich meine Aussage dadurch um ein vielfaches und Bill, der erst erschrocken die Augen aufgerissen hatte, nickte jetzt reumütig.
Dann jedoch hellte sich sein Blick auf.
* Heißt dass, heißt dass du kommst mit?* Strahlend- und ohne auf Antwort zu warten- obwohl diese ja eigentlich schon klar war- fiel er mir um den Hals. Zwei schwarze Strähnchen seiner Haare peitschten mir ins Gesicht und ich roch sein Shampoo. Pfirsich. Dazu sein Parfum, dieser wirklich einzigartige Geruch, den ich so liebte.
Ich saugte ihn einen kurzen Moment auf, ehe Bill mich wieder los ließ.
* Na dann komm, wir gucken mal ob du überhaupt was zum anziehen mit hast, sonst musst du- während wir bei der Show sind- mit Dunja shoppen gehen,* grinste Bill, er wusste von meiner Abneigung zu der Stilistin, umso mehr spaß machte es ihm mich damit auf zu ziehen.
* Super,* grummelte ich Sarkastisch, rang mich aber doch zu einem lächeln durch. Bill war glücklich und es war so leicht ihn zum lachen zu bringen. Etwas, was sich im Laufe unserer Beziehung vom einen- auf den anderen Tag ändern sollte.








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