Weißt du, was Liebe ist?
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Kapitel 141


* So Süße, ich geh jetzt,* Bill fuhr sich noch einmal durch die Haare, warf einen letzten prüfenden Blick in den Spiegel, drückte mir einen Kuss auf die Stirn und war schon zur Tür verschwunden, als er seinen Kopf noch einmal ins Zimmer steckte.
* Und viel spaß beim shoppen, such dir was schönes aus!*
Die Tür viel ins Schloss und ich seufzte.
Ich hatte weder ein Kleid, noch etwas, was ich zu einer Gala anziehen konnte. Es durfte nicht zu schick- aber auch nicht zu abgenutzt aussehen. Röhre und Chucks? Fehlschlag.
Also hatte Bill kurzerhand seine Stilistin angerufen und ihr den Auftrag erteilt mich in die Stadt zu fahren und jeden Laden- den ich sehen wollte- ab zu klappern. Nebenbei hatte er mir sein Portemonnaie in die Hand gedrückt, ich hatte abgelehnt doch letztendlich hatte Bill mich überredet. Wie sonst sollte ich meine Anziehsachen bezahlen?
Bei dem Gedanken zog ich eine Schnute.
Es hatte geklopft und mit einem genervten stöhnen richtete ich mich auf.
* Ist offen,* grummelte ich in Richtung Tür, welche sich sofort schwungvoll öffnete und mir die Aussicht auf Dunja, das blonde Energie Bündel der Crew gab.
* Hey,* flötete sie und reichte mir kurz die Hand.
* Also wir suchen ein Gala- Outfit. Hat Bill was bestimmtes gesagt?* Dunja sprach schnell und in hoher Stimmlage, ihr verhalten erinnerte mich an jemanden. An jemanden, an den ich niemals wieder erinnert werde wollte.
* Hallo?* Ich schreckte hoch:* Äh… ne also, ja, er … ehm, er meinte nur es soll halt nicht zu schick sein, meine eigene Marke soll halt schon dabei sein, aber eben keine Chucks mit zerfetzter Jeans oder so.* ich verdrängte den Gedanken an Jill, wie so oft in den letzten Wochen und lächelte Dunja an.
* Alles klar, können wir? Mein Auto steht draußen.* Und damit war sie schon auf dem Weg zur Tür und ich hatte mühe hinter her zu kommen.
Bills Portemonnaie in der Tasche hetzte ich hinter Dunja die Treppen hinunter.
In der Lobby war es still, umso lauter allerdings vor dem Hotel, vor dem immer noch Fans standen und scheinbar vergeblich auf die Jungs warteten, die durch den Hintereingang das Gebäude verlassen hatten.
Die Stechenden Blicke im Rücken hetzte ich hinter Dunja in den grünen BMW und ließ mich erschöpft in die Kissen sinken.
* Ja, schon anstrengend alles mh?* Dunja lächelte und startete den Wagen, während ich immer mehr wegdöste.
* Hey, steh auf, wir sind da.* Dunja knallte ihre Wagentür zu und ich rieb mir müde die Augen.
Wir standen vor einem kleinen Laden, anscheinend mitten in Paris.

 

Kapitel 142

* Bonjour-,* und so trällerte Dunja der Verkäuferin unseren Wunsch zu. Natürlich in perfektem und akzentfreiem Französisch.
* Okay, lass uns mal sehen. An was hast du denn- ach, hast du mir ja schon gesagt. Nicht zu schick, aber auch nicht Asozial. Okay,* murmelte die Stilistin vor sich hin während sie durch die Gänge schlängelte und das eine oder andere Teil von den Stangen nahm.
* Mh, probier das hier mal an.* Dunja streckte mir eine kurze- schwarze Hose entgegen, dazu eine Hautfarbene Seidenstrumpfhose und ein schwarzes Oberteil mit kleinen grauen Punkten.
Ich verschwand damit in der Umkleide und kaum hatte ich den Vorhang geöffnet, stand Dunja neben mir und musterte mich abschätzig.
* Mh, naja, also dass ist schön,* sie weiß auf das Oberteil, welches mir bis unter den Po reichte- trotzdem aber sehr Figurbetont war.
* Aber die Hose geht gar nicht. Mh und die Seidenstrumpfhose sieht scheiße aus, also, weiter suchen.*
* Wie wär es hiermit?* Dunja streckte ihre Hand in die Höhe und zeigte mir somit einen ihrer Funde.
Ich stockte. Es war wunderschön.
Ein schwarzes Kleid, Rückenfrei und mit süßen Puffärmeln. Auf dem Kleid waren orange Verschnörkelungen und unter der Brust hatte es ein Gummi, was meinen Vorbau also noch mal hervorheben konnte.
Begeistert nickte ich und probierte es an.
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Knappe 3 Stunden später ließ ich mich- todmüde - aufs Bett fallen.
* Oh Gott,* stöhnte ich und rieb meine Füße die vom Laufen weh taten.
* Ja wart’s ab bis du in den neuen Schuhen drin bist. Das ist was ganz anderes als diese hässlichen Chucks,* lachte Dunja und wies auf eine meiner vielen Taschen.
* Und wie erklär ich dass Bill?* Ich richtete mich wieder auf- mit etwas ernsterem Blick als noch bis vor wenigen Sekunden.
* Ach der Junge hat doch genug, hast du doch gesehen.* Dunja machte eine abwinkende Handbewegung.
* Die paar Euro.* Ich lachte. 350 € hatte ich für meinen gesamten Look ausgegeben. Jetzt war es an Dunja mich zu Schminken, dann konnte der Abend perfekt werden.
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Ich betrachtete mich im Spiegel. Die Augen rauchig und dunkel geschminkt, die Lippen mit Lipgloss bedeckt. Das schwarze Kleid lag eng an, betonte meinen Körper sehr. Nur bücken konnte ich mich jetzt nicht mehr, ich schmunzelte. Das Kleid war sehr kurz und trotzdem sah es nicht Nuttig aus. Die orangefarbenen Schnörkel gaben dem ganzen etwas Verspieltes, die Duffärmel ließen mich Kindlich wirken.
Meine Haare waren auftupiert und bis in die letzte Spitze mit Haarspray befestigt und letztendlich, dass Highlight meines Outfits waren meine Schuhe.
Wer hätte es gedacht, ich trug schwarze Skater Schuhe und Knie-Strümpfe.
Alles in allem sah ich also aus wie die Königin der Straßenkinder, es wirkte Verspielt und frech, hatte trotzdem etwas elegantes und wirkte trotzdem nicht zu elegant.
Das klicken der Tür riss mich aus meinen Gedanken.
* Hey süße, ich bin wieder-* Bill brach ab und ließ seine kleine Puma Tasche auf den Boden fallen.
Sein Blick fixierte mich….


 








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