Weißt du, was Liebe ist?
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Kapitel 143

… und dann lachte er los. Ich war verwirrt, sah ich scheiße aus? So lustig?
* Oh Kim,* lachte er und kam mit zwei großen Schritten an mich heran getreten. Er strich mir durch die Haare, kniff dabei die Lippen auf einander, sich das lachen jetzt verkneifend.
* Was?* Fast fauchend und mit zusammen gekniffenen Augenbrauen blickte ich zu ihm hoch.
* Du… du siehst unglaublich süß aus… aber… aber, oh Gott, es ist so ungewöhnlich. Ehm… gewöhnungsbedürftig?* Ein stich, mitten ins Herz. Sie verletzten, diese Worte von Bill. Ich hatte doch alles perfekt machen wollen, hatte mir gewünscht dass es Bill gefallen würde.
* Hey, nein, Kim so war das-,* ich hatte meinen Blick gesenkt, was Bill jetzt, nachdem er endlich aufgehört hatte zu lachen, bemerkte.
Doch seine Hand die sich an meine Wange gelegt hatte stieß ich weg, nicht unsanft, trotzdem bestimmend.
* Schon okay, ich zieh mich um.* Meine Worte waren kalt, etwas was mich in diesem Moment erschreckte, doch ich drehte mich nur schnell um und schlenderte zurück zum Kleiderschrank.
* Nein! Nein du siehst wirklich wundervoll aus, es ist nur… ich hab dich noch nie in ’nem Kleid gesehen.*
* Schon okay Bill!* Mit voller Wucht warf ich die Tür des Kleiderschrankes zu und wollte mich mit neuen Anziehsachen an Bill vorbei drücken, als dieser mich mit festem Griff ums Handgelenk festhielt und mit einem Ruck zu sich zog.
* Man Kim, jetzt hör auf, dass war nicht böse gemeint.* Bills Blick war weich und entschuldigend aber es ließ mich kalt, einfach weil ich enttäuscht war, weil ich mir so sehr erhofft hatte dass es Bill gefiel.
* Du tust mir weh,* quetschte ich zwischen meinen Zähnen hervor und versuchte mich los zu reißen.
In dem Moment klopfte es an der Tür und ehe ich es realisierte, hatte Bill mir die Anziehsachen aus der Hand genommen, aufs Bett geworfen und die Tür geöffnet.
* Hey ihr zwei, seit ihr so weit? Mensch Bill, du bist ja noch gar nicht umgezogen, beeil dich wir wollen doch los.* David schob sich zu uns ins Zimmer und schubste Bill grob zu seinem Koffer.
* Los, los, los!* Mit einem flüchtigen Blick in meine Richtung verschwand Bill im Bad und kam knappe 3 Minuten später, umgezogen, zurück.
* Schminken kannst du dich unterwegs.* Bill nickte.
* Na komm,* er griff meine Hand, drückte sie fest, ein kurzer Schmerz durchzog meinen Arm, aber ich sagte nichts, lief stumm neben Bill her.
* Die Presse wird auch da sein. Die haben schon angefragt ob du Kim mitnimmst,* murmelte David an Bill gewand. Ohne dass ich es realisierte war ich stehen geblieben.
* Nein.*
* Was nein?* David legte den Kopf schief, war jetzt auch stehen geblieben.
* Nein, ich… mir ist übel, ich… ich glaub ich leg mich hin. Ihr… ihr schafft das auch ohne mich.* Ich riss mich von Bill los und hechtete den Weg zurück zu unserem Zimmer, ließ die Tür geräuschvoll ins Schloss fallen, warf mich aufs Bett und fing bitterlich an zu weinen.

 

144. Kapitel

Ihm zu Liebe wäre ich mit gegangen, ihm zu liebe war ich stunden lang durch die Stadt gelaufen und hatte nach einem passenden Outfit gesucht. Ihm zu liebe.
Aber drehte sich denn alles nur um ‘ihn’? Dachte ‘er’ wirklich er könne mit mir umspringen wie er wollte.
Ich hatte nie auf diese Gala gewollt, nie!
Leise schluchzte ich auf.
Im Hinterkopf die Hoffnung er wäre mir gefolgt, würde mich trösten, mir sagen dass es ihm leid tat, doch die Hoffnung war vergebens, er kam nicht und schon wenige Minuten nachdem ich die Zimmertür geschlossen hatte, vernahm ich dass allgemeine Kreischen der Fans vor dem Hotel.
Ich seufzte.
Wieso verstand er mich nicht, wieso begriff er nicht wie sehr mir dieser Ereignisse, Jill, Mira, wie sehr mich dass verletzt hatte?
Ich fuhr mir mit dem Handrücken durchs Gesicht, die schwarze Schminke, vor wenigen Minuten noch rauchig um meine Augen gewandt war verlaufen und hatte sich in meinem Gesicht verteilt.

Keiner weiß wies Dir geht.
Keiner da, der Dich versteht.
Der Tag war dunkel, und allein.
Du schreibst Hilfe, mit Deinem Blut.
Obwohl es immer wieder wehtut.
Du machst die Augen auf, und alles bleibt gleich.

Ich will nicht stören, und ich will auch nicht zu lange bleiben.
Ich bin nur hier um Dir, zu sagen.

Ich bin da, wenn Du willst.
Schau Dich um, dann siehst du Mich.
Ganz egal, wo Du bist.
Wenn Du nach mir greifst, dann halt ich Dich..

Ich erinnerte mich daran wie das Lied entstanden war, nach dieser unglaublich schweren zeit, die ich nur dank ‚ihm‘ überstanden hatte.

Dein Leben sinnentleert, Deine Schatten tonnenschwer.
Und alles was Du jetzt brauchst, hast Du nicht.
Du suchst den Regenbogen.
Es liegt tot vor Dir, am Boden.
Er hat solang es ging gestrahlt, nur für Dich.


Ich will nicht stören, und ich will auch nicht zu lange bleiben.
Ich bin nur hier um Dir, zu sagen.


Wenn Du die Welt nicht mehr verstehst,
und jeder Tag im Nichts vergeht.
Wenn sich der Sturm nicht mehr legt,
und Du die Nacht nicht mehr erträgst.
Ich bin da wenn Du willst, ganz egal wo Du bist.


Erneut schniefte ich leise, ließ die Melodie in meinem Kopf abklingen.
Er hatte mir seine Liebe geschworen.
Ihm hatte ich mein Leben zu verdanken. Ihm, Bill.


 








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