Weißt du, was Liebe ist?
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 Kapitel 145

Die Lichter waren schon lange aus, in diesem großen Hotel, die Straßen waren leer, es war stock dunkel.
Kurz nach Mitternacht, Bill war immer noch nicht zurück und ich hatte die Stadt schon hinter mir gelassen.
Mit müden Augen schlenderte ich den kleinen Weg entlang, vorbei an Häusern, vorbei an Bäumen und Feldern.
Ein kühles Lüftchen wehte mir entgegen, es war erst Anfang Juni und doch schon recht kalt.
Ich war mir mittlerweile sicher, dass Bill mich verstehen musste, dass es anders nicht gehen würde…
Völlig in Gedanken fing ich an eine mir völlig unbekannte Melodie zu summen.
Singen konnte, ich, dass wusste ich und so wurde aus dem anfangs leisen summen, eine immer klarere Melodie und dann… dann fing ich an zu singen:
* Die Straßen leer, ich dreh mich um die Nacht hat mich verloren.
Ein kalter Wind, die Welt ist erstarrt und die Sonne schon erfroren.
Dein Bild ist sicher, ich trag es in mir.
Über 1000 Meere zurück zu dir, zurück zu uns, wir dürfen unseren Glauben nicht verlieren.
Vertrau mir, wir müssen nur noch 1000 Meere weit, durch 1000 dunkle Jahre ohne die Zeit und 1000 dunkle Sterne ziehen vorbei.
Wir müssen nur noch 1000 Meere weit, dann sind wir endlich Frei.
Irgendwo gibt’s den Ort den nur wir beide kenn, lief alles anders als gedacht, unser Puls in den Adern ist viel zu schwach. Doch irgendwie, schlagen unsere Herzen durch die Nacht.
Glaub mir, wir müssen nur noch 1000 Meere weit, durch 1000 dunkle Jahre ohne die Zeit…,* ich stockte. Eine kalte Hand hatte sich auf meine Schulter gelegt, ich wagte es nicht mich zu bewegen.

 

Kapitel 146

* … und 1000 dunkle Sterne ziehen vorbei. Wir müssen nur noch 1000 Meere weit, dann sind wir endlich Frei.*

Heißer Atem an meinem Hals, Gänsehaut. Ich schloss die Augen und spürte wie die Hand auf meiner Schulter, meinen Arm entlang zu meiner Hand strich und diese packte. * Es tut mir leid kleiner Stern!* Ich drehte mich und legte meinen Kopf erschöpft auf Bills Brust. Er roch gut und schlang jetzt auch seinen zweiten Arm um meinen Körper um mich noch ein Stück näher an sich zu ziehen. * Was machst du hier?* * Ich hab gesehen wie du an der Straße entlang gelaufen bist, da hab ich gesagt die sollen mich an der Ecke rauslassen. Ich kann dich ja nicht mitten in der Nacht alleine lassen, stell dir mal vor dir würde was passieren. Ich würde mir ja mein Leben lang vorwürfe machen. Außerdem würde Lea mir wahrscheinlich den Arsch aufreißen.* Ich schmunzelte über letzteres etwas und hob meinen Kopf wieder, um Bill an sehen zu können. * Dass was da vorhin war Kim… dass tut mir wirklich, wirklich leid. Ich hab scheiße reagiert und… -* Bill brach ab, anscheinend nicht wissend was er sagen sollte. * Weißt du, ich fand es einfach schade dass du das so über meinen Kopf hinweg bestimmt hast. Ich wollte nicht an die Öffentlichkeit, ich will es auch jetzt noch nicht Bill. Vielleicht in ein paar Monaten, vielleicht. Aber nicht jetzt, so kurz nachdem dass… das mit Mira und Jill passiert ist. Verstehst du dass?* Fast flehend blickte ich jetzt zu meinem Freund hinauf, wartete auf eine Antwort, doch alles was ich noch mit bekam waren Bills unglaublich weiche Lippen auf den meinen, Bills Geschmack in meinem Mund. * Ich… Ja,* seufzte er jetzt schon fast, ehe wir uns Hand in hand zurück zum Hotel aufmachten. Wie würde es weiter gehen? Sollten wir das Thema Totschweigen? * Sag mal, was hasten du da eigentlich gesungen, vorhin?* Mit diesen Worten riss Bill mich aus meinen Gedanken und erst jetzt bemerkte ich, dass wir bereits in der Lobby des Hotels angelangt waren. * Ach, ehm, nur so… irgend so ein Lied,* wich ich stotternd aus, warum, wusste ich selber nicht genau. * Von welcher Band?* Bills Augen ruhten auf mir und ich wusste keinen Ausweg, keine Ausrede, nichts. * Eh’ weißt du ich… ich hab einfach nur so, irgendwas vor mich hin gesungen, nur so… selbst ausgedachtes,* nuschelte ich leise und mied den Blick zu meinem Freund, der stehen geblieben war und jetzt einen großen Schatten auf mich warf, was mir zeigte, dass er direkt vor mir stand. * Du hast nen Song geschrieben und erzählst mir da nichts von?* * Ich hab ihn nicht geschrieben, er… er kam mir halt so in den Sinn, wenn du verstehst. Ich hab nur das gesungen was mir so in die Gedanken kam.* Bill legte seine Hand unter mein Kinn und hob sachte meinen Kopf. * Magst du mir gleich mal vorsingen, was dir da so in die Gedanken kam? Dann nehmen wir dass auf und eventuell setz ich mich in den nächsten Tagen mit David und Peter zusammen und dann gucken wir mal, die Melodie hat mir nämlich echt gut gefallen.* Mein Freund drückte mir einen sanften Kuss auf und zog mich weiter Richtung Zimmer, duldete kein Wort der Widerrede.








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