Weißt du, was Liebe ist?
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Kapitel 147

* Ich kann aber nicht mehr,* nörgelte ich mies gelaunt, als Bill mir zum zehnten mal die Anweisung gab, den Refrain etwas höher zu singen.
* Ach man, Kim… bitte. Wir wären schon zehn mal fertig wenn du den Song einmal,* er betonte letzteres:* richtig singen würdest.*
Ich schnaubte. * Ja klar, danke auch.* Das kleine Tonbandgerät in der Hand, den aufgeschriebenen und vollendeten Songtext in der anderen, postierte ich mich am Fenster des Hotelzimmers und begann von neuem zu singen.
Bill hatte die halbe Nacht lang an dem Song rum gewerkelt, hatte mir den Text aufgedrückt und mich tausende male gebeten ihn einzusingen um ihn dann den Produzenten vor zu legen, als meine erste Single, hatte er gesagt.
Ich wusste nicht was ich davon halten sollte, obwohl ich Bill ja nur deshalb, nur durch meinen Wunsch, einmal Sängerin zu werden, kannte.
* Hey, kleiner Stern, nicht träumen.* Ich schreckte hoch.
* Das war schon viel besser, mh ich denk wir gehen gleich mal rüber ja? So, den Song vielleicht zeigen?!* Fragend zog Bill die Augenbraue hoch und ich nickte nur.
* Können wir vorher vielleicht noch n bisschen schlafen?* Ich gähnte herzhaft, rechnete damit dass ich mich, an diesem noch recht frühen Morgen, hinlegen durfte, doch mein Freund war voller Elan.
* Nein, nein, weißt du was? Wir gehen jetzt rüber zu David und spielen ihm das vor.*
________________
* Klingt nicht übel, nicht übel, nein. Mh, wenn wir wieder in Hamburg sind setzen wir uns zusammen und überlegen was sich daraus machen lässt ja?* David lächelte mir zuversichtlich zu.
* Der Text ist auf jedenfalls nicht schlecht, aber wie gesagt, ich wird mir dass mal durch den Kopf gehen lassen. Bill du allerdings solltest dich momentan vielleicht erstmal auf deine eignen Texte Konzentriere, wir fahren dann nachher auch direkt weiter, Moskow steht auf dem Plan, heute ein paar Presse Termine und Morgen... Äh…. Morgen ist dann der Gig.* David nickte noch einmal, seine eigene Aussage bestätigend und wies dann zur Tür, eine unhöfliche Geste die uns zeigen sollte, dass wir jetzt gehen konnten.
Ein wenig wütend und enttäuscht über Davids Reaktion stapfte ich meinem Freund hinterher.
* Hey, er überlegt es sich, dass ist doch toll!* Ich lachte bitter. *Oh ja unglaublich. Eventuell hast du gesehen wie wenig begeistert er von dem Text war?* Ich verdrehte genervt die Augen und wollte zurück auf unser Zimmer, doch Bill hielt mich sanft aber bestimmend zurück.
* Hör mal, David hat viel um die Ohren, aber das hat nichts zu bedeuten Schatz. Vertrau mir.*
Und so zärtlich wie Bill die letzten Worte aussprach, blieb mir nichts anderes übrig, als ihm zu vertrauen, seinen Worten glauben zu schenken.

 

Kapitel 148

Eine knappe Stunde später saß ich im Tourbus der Band und starrte verträumt aus dem Fenster. Alte Häuser, kleine Gärten zogen an uns vorbei.
Bill hatte einen Text von David bekommen, die antworten auf die eventuell gefragten Fragen bei dem Presse Termin.
Ich war in Gedanken versunken, grübelte förmlich.
Mir war etwas eingefallen, etwas, was einfach nicht sein durfte. Doch eine andere Erklärung dafür, die gab es nicht.
Erstmal waren jetzt die Termine von Bill wichtig. Der Internationale Karrieren aufstieg war schließlich in vollem Gange, da konnte ich jetzt nicht ankommen, mit so was.
*… wäre doch geil. Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?* Ertappte grinste ich gegen die Fensterscheibe und verwarf den Gedanken an das mögliche.
* Tut mir leid,* hauchte ich und fuhr herum, drückte mir ein entschuldigenden Blick raus und griff Bills Hand.
Er schmollte. Hundeblick, dass schlimmste. * Was hast du denn gesagt?* * Ich wollte dir nach der Tour eventuell mal unsere Mum und unseren Stiefvater vorstellen, die würden sich bestimmt freuen dich kennen zu lernen.* Bill lächelte zu Tom, der vorsichtig nickte. Ich stimmte in diese Kopfbewegung mit ein. Wusste ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was dass kennen lernen von Bills Familie mit sich tragen würde, dass Bill und ich, mich nicht nur vorstellen würden. Nein.
* Wir checken nicht ein, Tobi erledigt das für euch, wir fahren direkt weiter zum ersten Medienpartner für heute.* Und so schnell wie Dunja erschienen war, so schnell war sie auch wieder verschwunden.
Ich rollte mit den Augen und lehnte mich an Bills Schulter. Müdigkeit übermannte mich und ich gähnte herzhaft.
* Mh, war wohl doch gestern ein bisschen spät Mh?* Bill legte seinen Arm über meine Schultern, so dass ich meinen Kopf in seine Halsgrube legen konnte. Automatisch schloss ich die Augen. *Was habt ihr denn gestern noch gemacht dass sie so müde ist?* Toms Worte entlockten mir ein leises schmunzeln was sich nach kurzer zeit zu einem lautlosen kichern entwickelte.
* Sie hat ihren ersten Song geschrieben,* erzählte Bill und Tom war sofort Feuer und Flamme die Riffs zu schreiben.
Doch David, der sich nach kurzer Zeit zu uns gesellte, machte ihm da einen Strich durch die Rechnung.
* Das machen wir, wenn die Tour rum ist, dann haben wir genug Zeit für ein zweites Album.* Ich stöhnte innerlich laut auf. Der Manager war so ein Arschloch, doch ich behielt die Augen geschlossen, döste vor mich hin und bekam schon nach wenigen Minuten nichts mehr mit, von dem Gespräch zwischen Bill, Tom und David.








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