Weißt du, was Liebe ist?
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Kapitel 151

* Bill… ich glaub… ich glaub ich bin schwanger,* äußerte ich meine Vermutung, meine Bedenken.
Bills aufmunterndes lächeln verschwand und er starrte mich fassungslos an. Nein, er starrte nicht, er gaffte.
Ich sah förmlich sein Gehirn, welches meine Worte wiederholte. Bill rührte sich nicht.
* Nein,* er schüttelte den Kopf. *Nein quatsch du… du bist nicht schwanger. Das bildest du dir nur ein Schatz. Ich bin mir sicher das ist nur eine Fase.* Als wäre der Gedanke an ein Kind völlig absurd schüttelte Bill den Kopf und lächelte dabei mitleidig als wäre ich schwer krank.
* Bill. Bill ich bin überfällig. Schon seit fast 4 Wochen. Bill, so was ist nicht normal und…. Bill an meinem Geburtstag weißt du, der ist jetzt etwas über einen Monat her, da… da haben wir nicht… nicht verhütet. Erinnerst du dich? Im Wald… dass, wir haben nicht verhütet Bill.* Nachdruck in meiner Stimme. Mein Blick bohrend, doch Bills Blick war immer noch der selbe. Mitleidig. Er nahm mich scheinbar nicht ernst.
* Kim schatz. Ich verhüte immer! Wir haben bestimmt verhütet, so was vergesse ich nicht einfach so,* während er das sagte verdrehte er leicht die Augen, dann griff er meine Hand,* du wünscht dir dass mh? Dass du schwanger bist. Wünscht du dir eine Familie? Kleiner Stern… irgendwann… aber doch nicht jetzt! Ich bin 17 Jahre alt und du grade mal 16, du kannst doch nicht jetzt schon ein Kind wollen?! Ich meine, irgendwann gerne, aber hör auf so etwas zu sagen, du bist nicht schwanger. Ich meine, du bekommst deine Tage jetzt bestimmt demnächst.* Zuversichtlich nickte Bill um seine Aussage zu bestätigen.
In mir zerbrach etwas. Und mal wieder fühlte ich mich unverstanden, Verarscht.
* Sag mal tickst du noch ganz richtig?* Mit einem Satz war ich aufgesprungen.
* Ich wünsch mir kein Kind. Um Gottes Willen, denkst du ernsthaft ich will mir mein Leben so kaputt machen? Du hast sie doch nicht mehr alle Bill! Verdammt wieso nimmst du mich nicht ernst?!* Ich war mit jedem Wort lauter geworden, doch den letzten Satz hatte ich geflüstert, wehleidig.
* Kim ich… du… ich meine-.* Bill räusperte sich und setzte zum weiter sprechen an als wir unsanft gestört wurden.

 

Kapitel 152

* Bill wir sind am Venue. In zwei stunden ist Soundcheck, kommst du bitte mit, ihr könnt jetzt die Halle besichtigen.*
Ich atmete laut aus und ballte die Hände zu Fäusten.
* David, du störst,* zischte ich, ganz leise und bedrohlich, mit zusammen gekniffenen Augen. Ich wollte weinen, schreien, so laut ich konnte, doch ich tat es nicht, stattdessen ließ ich mich, nachdem David eingeschüchtert wieder verschwunden war, zurück in die Sitzbank fallen und stützte den Kopf auf meine Hände, die ich auf den Tisch gelegt hatte.
Ich spürte die dicke Luft förmlich, wie sie sich in meinen Kopf bohrte und augenblicklich bekam ich Kopfschmerzen.
* Du bist nicht Schwanger!! Du kannst nicht Schwanger sein man.* Und damit fuhr Bill herum und stapfte hinter der Crew her zum Hintereingang der Halle.
Ließ mich zurück. Tränen brannten in meinen Augen, aber ich kniff die Lippen auf einander, ich wollte nicht weinen.
Jetzt war dass passiert, was ich nicht gewollt hatte.
* Bill,* wimmerte ich, doch mein Freund war schon lange im Backstage bereich verschwunden.
Stumm weinend saß ich im schwarzen Tourbus, hing wirren Gedanken nach. Was sollte ich jetzt tun? Bill war eindeutig sauer und wenn sich bestätigen sollte dass ich Schwanger war, würde er mich verlassen? Würde ich mit 16 Jahren völlig allein da stehen, mit einem Kind?
Könnte ich Bill diese Entscheidung denn dann verübeln? Oder würde ich nachvollziehen können, wenn Bill mich verließe, weil die Verantwortung zu groß war?!
Für Bill würde wahrscheinlich eine Welt zusammen brechen aber ich? Was war mit mir? Was war dieses kribbeln im Bauch, wenn ich daran dachte eine eigene Familie zu haben? Mit Bill… wollte ich denn überhaupt dass ich NICHT schwanger war?
Tausende Fragen auf die ich keine Antwort hatte.
Musste man nicht spüren, wenn man schwanger war? Nachdenklich blickte ich hinab auf meinen Bauch. Nichts zu sehen, sah aus wie immer. Ohne das ich es wollte legte meine Rechte Hand sich auf die Fläche um meinen Bauchnabel herum.
Ich spürte nichts. Was war da los? Ich seufzte.
_______________________________
* Ja, war nicht schlecht, aber ich bin erstmal froh dass es jetzt vorbei ist!* Nach minutenlanger Stille schreckte ich hoch. Stimmen. Zwei!
Tom und… ich drehte den Kopf. * Oh, hey,* ein leichtes lächeln schob sich auf Danis Gesicht, als sie sich an Tom vorbei drückte und sich mir gegenüber auf den Sitz fallen ließ. Ich musterte sie, registrierte ihren Blick, der letzteres belustigt mit ansah, erst viel zu spät, kratzte mich beschämt am Hinterkopf.
* Wieso bist du nicht bei Bill?* Tom saß neben Dani, bohrte sich mit seinen braunen Augen in meine Gedanken.








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