Weißt du, was Liebe ist?
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Kapitel 153

Ich versuchte erst gar nicht den Blicken von Tom auszuweichen, blickte betreten auf die Tischplatte.
* Wir hatten… wir hatten naja…, streit kann man es nicht nennen. Hat er dir gar nichts gesagt?* Tom schüttelte den Kopf, was mich an dieser stelle schon verwunderte. Bill sprach nicht mit Tom darüber wenn wir streit hatten? * Er ist mir ausgewichen als ich gefragt hab wo du bist,* fügte Tom noch hinzu, als er meine Verwunderung bemerkte.
* Und ihr, was ist mit euch?* Froh ein Thema gefunden zu haben um vom letzteren ab zu lenken, beobachtete ich Dani und Tom einen Moment ehe ich hinzufügte:* Seit ihr jetzt zusammen?*
Tom rieb sich die Hände, Dani wurde rot, ich biss mir auf die Unterlippe.
* Keine antwort ist auch ‘ne antwort!* Für einen Moment vergaß ich all die Sorgen der letzten Tage und lachte. Ja, ich lachte und war glücklich, vergaß die Tränen, die auf meiner Kehle lasteten und mir die Luft zum Atmen nahmen, war einfach nur froh, für Tom und sein Glück. Obwohl ich Dani nicht mochte. Nein, obwohl ich sie nicht kannte.
* Was machst du eigentlich hier?* ich legte den Kopf schief.
Dani schreckte auf, schien sich scheinbar zu wundern dass ich sie ansprach. Sah ich so… böse aus?
* Oh ich… ähm, ich bin mit einer Freundin hier, wir wollen uns das Konzert angucken. Ich hab ihr gesagt ich geh eine Rauchen. Ich musste Tom unbedingt wieder sehen.* Letzterer grinste versohlen.
* Warum bringst du deine Freundin nicht mit?* So brennend mich dieses Thema interessierte, nämlich gar nicht, war ich trotzdem froh etwas gefunden zu haben, was mich ablenkte.
* Ich… ich weiß nicht, ich eh-,* * Naja, immerhin seit ihr jetzt zusammen,* unterbrach ich sie, schlug mir die Hand vor den Mund.
* Seit ihr doch oder?* nuschelte ich verlegen.
Tom blickte Dani an, stach in ihre Augen, mit seinem Blick natürlich und näherte sich ihrem Gesicht, dann fingen beide an sich zu küssen.
* Okay, ja, ihr seid zusammen,* ich machte eine wegwerfende Handbewegung und wandte meinen Blick ab, aus Höflichkeit… Höflichkeit und schmerz.
Schmerz, weil ich Bill schon lange nicht mehr mit so viel Liebe geküsst hatte.
Das der Schmerz am heutigen tag noch größer werden sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt zum glück noch nicht.

 

Kapitel 154

* Ich glaub wir gehen dann mal wieder, ich glaub, wir müssen da noch was bereden, irgendwie,* lächelte Tom, hob noch einmal kurz die Hand und wandte sich dann zum gehen, als er sich noch einmal umdrehte.
* Geh doch mal zu Bill, ich bin mir sicher ihr könnt das klären.* Damit verschwand er, seine Dani an der Hand haltend.
Ob die beiden das hinkriegen würden? Dani schien verdammt schüchtern zu sein. Grinsend schüttelte ich den Kopf als ich Tom und Dani beim überqueren des Hofes beobachtete, Toms Hand auf Danis Po.
Kurz verdrehte ich die Augen, dann ließ ich meinen Kopf Kraftlos auf die Tischplatte sinken.
* Kim?* Eine schneidende Stimme riss mich aus den Gedanken, ich riss meinen Körper in die höhe und starrte meinen Freund an, der seine kalten Augen gegen mich gerichtet hatte.
* Wenn wir in Deutschland sind gehst du zum Arzt.* Er wand den Kopf, schien zu gucken dass auch ja keine der Kameras die uns auf der Tour begleiteten in der nähe waren.
* Und wenn du wirklich Schwanger bist, dann will ich dass du abtreibst!* Und damit drehte er sich um, doch ich griff seine Hand, zog ihn zurück und schrie ihn aus voller Kraft an:* Tickst du noch ganz richtig? Du egoistisches Stück, vielleicht wäre es auch mein Kind wenn ich Schwanger wäre? Hast du mal drüber nachgedacht dass ich mein Kind nicht einfach so töte?*
* Hast du mal darüber nachgedacht, dass ich mir von dir nicht einfach ein Kind anhängen lasse?* In mir zerbrach eine Welt. All das Glück, all die schönen Erinnerungen mit Bill zerfielen in tausende Teilchen. Warum war er so?
Ich lies seine Hand los und starrte ihn einen Augenblick an, ehe ich meinen Blick auf den Boden richtete. Verletzt von seinen Worten. Doch ich verkniff mir die Tränen, wie gerne hätte ich geweint, all den Schmerz raus gespült, doch es ging nicht.
* Geh,* zischte ich und wies mit dem Zeigefinger zur Tür.
* Hau ab, ich will dich nie wieder sehen!* Ich war wieder lauter geworden und jetzt kamen die Tränen. Und dann, passierte dass, was ich von Bill niemals erwartet hätte.
Er ging. Die Kälte war aus seinem Gesicht gewichen, er wirkte verstört. Aber er ging ohne ein weiteres Wort zu sagen.
Ich hörte wie er leise mit jemandem sprach.
* Guckst du nach ihr?* Dann sah ich durch einen Schleier von Tränen, der meine Haut benetzte, dass er über den Hof schlenderte. Er kickte einen Stein vor sich her, hatte die Hände in den Hosentaschen vergraben und den Kopf gesenkt.
* Kim weißt du was Bill hat?* Ich drehte den Kopf, ganz langsam.
* Ach du… wie siehst du denn aus?* Ich musterte Dani einen kurzen Moment, ehe ich ihr schluchzend in die Arme viel und meine Schutzmauer ihr gegenüber endgültig zerbrach.
 








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